Schaltplan | Funktionsbeschreibung |
Bauteile | Einbaulage |
1998Bz
Ein elektronisches Kontrollsystem überwacht und regelt alle Motorparameter und optimiert Leistung und Verbrauch unter allen Betriebsbedingungen in Echtzeitverfahren.
Die Anlage hat eine integrierte Elektronik für taktgesteuerte Einspritzung und doppelte Kennfeldzündung mit Leerfunken.
Aufgrund der Signale von zahlreichen Sensoren betätigt die Elektronik die an sie angeschlossenen Steller für folgende Anlagen:
Auch der Drosselkörper wird elektronisch gesteuert: Die mechanische Verbindung zwischen Gaspedal und Drosselgehäuse entfällt, da die Drosselklappe nach der internen Logik der Elektronik betätigt wird.
Die Elektronik regelt auch den Einsatz der elektrohydraulischen Steuerzeitenregelung, einer Vorrichtung zur Optimierung der Ansaugphase.
Dank der Steuerung durch o.a. Elektronik, hält dieser Motor die neuesten Normen für Schadstoffemissionen und für die laufende Kontrolle entsprechend dem EOBD-System (European On Board Diagnosis) ein. Das System ermöglicht eine ständige Diagnose der mit den Emissionen verbundenen Fahrzeugbauteile und meldet dem Fahrer durch die entsprechende Kontrollleuchte und eine Meldung im Matrixdisplay der Instrumententafel, wenn Bauteile nicht mehr effizient sind.
Die Anlage wird auch durch geeignete Relais gesteuert, die sich im Verteiler im Motorraum befinden. Die Stromversorgung der Elektronik und der verschiedenen Bauteile des Systems (Sensoren und Steller) wird durch geeignete Sicherungen im Verteiler im Motorraum geschützt.